aus Hungen Steinheim
 
 
 
 
 
 

 
 

Meraner Höhenweg

Der Meraner Höhenweg ist ein Rundwanderweg in Südtirol, gekennzeichnet mit der Nr. 24 und 100 Km lang. Er umrundet das Bergmassiv der Texelgruppe an dessen Hängen und bietet dabei Ausblick auf Schnalstal den Talkessel von Meran am Ubergang vom Vinschgau ins Etschtal sowie das Passeiertal und Pfossental

 
1. Tag    Katharinaberg nach Giggelberg.
Die Tour beginnen wir am Dienstag, 10.07.2007. Jeder hat seine komplette Ausrüstung in seinen Rucksack (Dietmar – 12 kg, Heike 9 kg und André 6 kg) gepackt. Die Gehzeit war mit 6 Stunden angegeben. Am Gruberhof machten wir unsere erste große Pause. Kurz vor dem Ziel hatten wir noch 2 schwere Ab- und Aufstiege zu absolvieren, die mächtig viel Eindruck in unserer Beinmuskulatur hinterließen.    
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Katharinaberg
Schnalstal
Vinschgau
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Vinschgau
Abstieg
Aufstieg

2. Tag   Giggelberg nach Hochmuth
Nach dem Frühstück ging es am Mittwoch, 11.07.2007 weiter – unser heutiges Ziel liegt in einer Entfernung von 6 Stunden reine Gehzeit. Die erste Pause machten wir an der Tablander Alm in 1798 Höhenmeter, danach ging es weiter zum Hochganghaus. Hier mussten wir das erste Mal unsere Regensachen überziehen, da es immer stärker anfing zu graupeln. In dieser Montur liefen wir 10 min weiter, danach war der Spuk so schnell vorbei, wie er gekommen war. Am Hochganghaus angekommen, machten wir Mittag und genossen wieder die Sonne in einer Höhe von 1839 m. Weiter ging es über die Leiteralm (1552 m) nach Hochmuth (1361 m), wo wir eine herrlichen Ausblick in das Meraner Land genießen konnten.

Leider konnten wir in Hochmuth nicht übernachten, weil dort alles belegt war und wir nicht reserviert hatten. Deshalb mussten wir mit der Seilbahn nach Dorf Tirol hinunterfahren und uns dort nach einem Nachtquartier umsehen – doch das ging ganz schnell.

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Vinschgau
Tablander Alm auf 1798m
Paschinser Wasserfall
(Amigos CD)
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Weg
Weg
Dorf Tirol

3. Tag Hochmuth nach Magtfeld
Unser heutiges Ziel war Marktfeld und mit einer Gehzeit von 5 Stunden angegeben.
Am nächsten Morgen fuhren wir um 8:00 Uhr mit der Seilbahn wieder nach Hochmuth hinauf, um unsere Tour fortzusetzen.Gleich zu Anfang gingen wir an den Hochmuth-Höfen vorbei, danach hatten wir mehrfach steile An- und Abstiege zu bewältigen, bis wir endlich im Gasthof Bergrast Mittagspause einlegen konnten.
Gut gestärkt liefen wir weiter nach Marktfeld durch das Passeier Tal und waren gegen 16:00 Uhr am Ziel.

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Hochmuth Höfe
Pause Gasthaus Bergrast
Passeiertal

4. Tag Magtfeld nach Zeppichl
Unser Nachtquartier war mit Abstand die spartanischste Unterkunft, die wir während der gesamten Tour genießen durften (das Bild spricht für sich).

Nach dem gleichfalls spartanischen Frühstück verließen wir Marktfeld um 8:15 Uhr. Heute führte unsere Tour nach Zepichl (ca. 1100 Höhenmeter – Gehzeit 7 Stunden). Diese Strecke führte über sehr viele geteerte Straßen, was das Lauferlebnis schmälerte und wir mit der immer stärker werdenden Hitze der Teerstraßen zu kämpfen hatten; zudem zog sich diese Tour schier endlos hin. Abgekämpft erreichten wir endlich um 19:15 Uhr unser Ziel, noch nie war eine Dusche so umkämpft, wie diese (die Füße rauchten). Die Strapazen der heutigen Tour wurden durch ein hervorragendes und riesengroßes Mahl aber wett gemacht; müde vielen wir in unsere Betten.

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Lichtschalter mit Lampe
Passeiertal
Passeiertal
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Pfeiderertal
Die Fuchsensteg
Pfeiderertal

5. Tag Zeppichl nach Rableit Alm
Nach dem wir unsere Akkus aufgetankt und ausgiebig gefrühstückt hatten, starteten wir um 8:00 Uhr in Richtung Bielefelder Hütte. Dort wollten wir Mittagsrast machen und hatten ca. 3000 Höhenmeter zu bewältigen. Nach ca. ¾ dieser Aufstiegstrecke zur Bielefelder Hütte bekam André durch den enorm steilen Aufstieg Wadenkrämpfe. Um 13:15 Uhr erreichten wir endlich unsere Teiletappe und machten eine ausgiebige Mittagsrast. Die Gehzeit von Zepichl zur Rableitalm betrug 6 Stunden Gehzeit, aber wir brauchten bis zur Bielefelder Hütte bereits über 5 Stunden. Weiter ging es dann allerdings nur noch bergab, was Dietmar dann eine kleine Blase am Fuß einbrachte; wir hatten jetzt ca. 800 Höhenmeter nach unten zu bewältigen. Im Gasthof Eisjöchl gönnten wir uns noch ½ Stunde Pause und erfrischten uns mit einem kühlen Getränk, bevor wir unser Endziel, die Rableitalm in Angriff nahmen und losmarschierten. Erst am späten Nachmittag gegen 18:00 Uhr kamen wir dort an und bekamen unser Zimmer (8-Bett-Zimmer) zugeteilt, das wir mit 2 andern Personen teilten. Die hier servierten, einfachen Gerichte, waren riesig und sehr schmackhaft.

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Pfeiderertal
Pfeiderertal
Pfeiderertal
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Pfeiderertal
Pfeiderertal
Abstieg im Pfossental

6. Tag Rableit Alm nach Katharinaberg
Um 8:00 Uhr ging es nach dem Frühstück bei herrlichem Wetter weiter, zu unserem letzten Ziel und Ausgangspunkt: Katharinaberg  und war mit einer Gehzeit von ca. 4 Stunden angegeben. Zunächst liefen wir einen Alpweg abwärts, der dann über einen Bach am Berg entlang durch schmale Waldpfade führte. Dazwischen hatten wir einige Geröllfelder zu überqueren, was nicht ganz ungefährlich war. Gegen 13:00 Uhr kamen wir aus einer Waldschneise und vor uns in einigen hundert Metern (Luftlinie) lag Katharinaberg zum Greifen nahe vor uns. Doch diese kurze Strecke zog sich über eine ganze Stunde hin, bis wir wirklich in Katharinaberg angekommen waren: Wir hatten die Tour geschafft!

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Pfossental
Pfossental
Katharinaberg

Unser Fazit:
Der Schwierigkeitsgrad der Tour ist mit mittel eingestuft und auch für Kinder gut zu bewältigen. Wir hatten uns zwar darauf eingestellt, dass es nicht so leicht werden würde. Doch das stimmt so nicht ganz. Zum einen hatten wir gefährliche Geröllfelder und Passagen zu überqueren, die u. E. nicht nur für uns, sondern auch Kinder absturzgefährlich waren. Zudem waren auch die großen, zu bewältigenden Höhenunterschiede, insbesondere die starken Auf- und Abstiege äußerst anstrengend.

Nachdem wir in Hochmuth keine Übernachtung bekommen konnten (obwohl dies laut Tourbeschreibung in der Hauptsaison erforderlich ist) und wir notgedrungen nach Dorf Tirol ausweichen mussten, reservierten wir per Handy jeweils die nächste Station einen Tag vorher. Dies würden wir –egal in welcher Saison- immer wieder so machen.

Unser Fazit trotz hohe Anstrengung entschädigte doch die unterschiedliche Landschaft in voller Pracht und Schönheit.